„Brennendes Gefühl“: Zverev im Kampf gegen die Schmerzen

Aus seinem beeindruckenden Kampf gegen die Schmerzen wollte Alexander Zverev keine große Sache machen. „Die Hüfte ist noch dran. Ich bin nicht krank, ich fühl mich ganz okay“, sagte Deutschlands bester Tennis-Spieler nach dem 6:4, 6:7 (5:7), 6:4 im Viertelfinale des ATP-Turniers von Köln gegen den Franzosen Adrian Mannarino.

23.10.2020, 22:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Allerdings fühlte er sich erinnert an 2018, „damals hatte ich einen sechs Zentimeter langen Riss an der Hüfte“. Er hoffe, dass es nicht wieder eine ähnliche Verletzung sei. Er verspüre „ein brennendes Gefühl. Deshalb war ich extrem vorsichtig im dritten Satz.“ Gewonnen hat er trotzdem.

Nachdem er sich Ende des zweiten Satzes die Hüftverletzung zugezogen hatte und mehrere Minuten behandelt werden musste, biss sich Zverev durch. „Ich hab es mir überlegt“, antwortete Zverev auf die Frage, wie dicht er an einer Aufgabe gewesen sei: „Aber ich mag das nicht so. Wenn man zu Ende spielen kann, sollte man es zu Ende spielen.“ Schon die Behandlung sei ihm unangenehm gewesen. „Ich bin eigentlich keiner, der gerne eine Medical Time nimmt. Heute musste es mal sein. Aber ich bin froh, dass ich es zu Ende gespielt habe.“

Gleichzeitig hoffte Zverev, dass er es nicht bereut:. „Denn ich will das Match gewinnen.“ Im Halbfinale am Samstag geht es gegen Jannik Sinner, jenen 19 Jahre alten Südtiroler, der den damals auch gesundheitlich angeschlagenen Zverev vor knapp drei Wochen im Achtelfinale der French Open geschlagen hat.

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