Nachholtermin für SPD-Parteitag frühestens im Februar

Die SPD wird ihren verschobenen Parteitag nach Ansicht des Landesvorsitzenden Sebastian Hartmann nicht vor Februar nachholen können. „Den Landesparteitag haben wir wegen der steigenden Infektionszahlen verschoben. Alles andere wäre auch nicht verantwortbar gewesen. Jetzt rechnen wir frühestens mit einem Termin im Februar“, sagte Hartmann der „Rheinischen Post“ (Samstag). Bis dahin bereite sich die SPD auf die Bundestagswahl vor. „Denn eines ist klar: Die SPD in NRW gibt es nicht um ihrer selbst willen. Und schon gar nicht als politischen Selbstbeschäftigungsverein“, sagte Hartmann.

24.10.2020, 09:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sebastian Hartmann, Vorsitzender der SPD in Nordrhein-Westfalen, trägt einen Mund-Nasen-Schutz. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Sebastian Hartmann, Vorsitzender der SPD in Nordrhein-Westfalen, trägt einen Mund-Nasen-Schutz. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Der eigentlich für den 14. November geplante Landesparteitag wurde wegen Corona verschoben. Der Landesvorstand habe das einstimmig nach Vorschlag des Präsidiums so beschlossen, teilte die Partei vergangene Woche mit. Bereits zuvor war der Parteitag schon einmal im Frühling verschoben worden.

Zu der Ankündigung des SPD-Landtagsfraktionschefs Thomas Kutschaty, auch für den Landesvorsitz zu kandidieren, sagte Hartmann der „Rheinischen Post“: „Ich bin zu Gesprächen bereit und möchte die Partei gemeinsam voranbringen. Es geht um eine gute Aufstellung zu den Wahlen, zunächst im Bund und dann im Land.“ Nach dem schlechten Abschneiden bei den NRW-Kommunalwahlen hatte Kutschaty eine Kampfkandidatur gegen Hartmann angekündigt.

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