Hella wegen Corona-Krise tief in den roten Zahlen

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat wegen hoher Abschreibungen infolge der Corona-Krise im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 (Ende Mai) wie erwartet einen hohen Verlust eingefahren. Der auf die Aktionäre entfallende Fehlbetrag lag bei minus 431 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Freitag in Lippstadt bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte Hella noch einen Überschuss von 630 Millionen Euro erwirtschaftet.

14.08.2020, 08:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo des Unternehmens steht vor der Zentrale des Automobilzulieferers „Hella“. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Das Logo des Unternehmens steht vor der Zentrale des Automobilzulieferers „Hella“. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Im vierten Geschäftsquartal musste Hella Wertminderungen in Höhe von 533 Millionen Euro verbuchen. Der Konzern begründete dies mit der Annahme, dass das globale Produktionsvolumen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auch mittel- bis langfristig erheblich unter den vor der Pandemie getroffenen Markterwartungen liegen wird. Hella will der Hauptversammlung am 25. September die Aussetzung der Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019/2020 vorschlagen.

Weitere Meldungen