Bombenfund an der Pfalzschule: Evakuierung und Straßensperrungen am Montag

Bomben-Entschärfung

An der Pfalzschule in Weddinghofen ist eine Bombe gefunden worden. Sie soll am kommenden Montag entschärft werden. Bewohner müssen ihre Häuser verlassen, Straßen werden gesperrt.

17.10.2019, 13:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bombenfund an der Pfalzschule: Evakuierung und Straßensperrungen am Montag

Im Bereich der Pfalzschule in Weddinghofen wurde bei einer Luftbildauswertung eine Bombe entdeckt. Sie muss nun entschärft werden. Dafür werden im Radius von 250 Metern Wohnungen evakuiert und Straßen gesperrt. © Marcel Drawe

Am Montag, 21. Oktober, muss im Bereich der Pfalzschule an der Pfalzstraße in Bergkamen-Weddinghofen eine Bombe entschärft werden. Wie die Stadt Bergkamen am Donnerstag mitteilte, soll die Entschärfung zwischen 16 und 20 Uhr stattfinden.

Bewohner in einem Umkreis von 250 Metern um den Fundort herum müssten evakuiert werden. Es könne zu zeitlichen Verschiebungen wegen der notwendigen Erdarbeiten kommen, so die Stadt Bergkamen weiter.

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830 Menschen sind von der Bombenentschärfung an der Pfalzschule betroffen

In dem Bereich gemeldet und damit potenziell von der Evakuierung betroffen seien 830 Bewohner, wie Heiko Brüggenthies vom Ordnungsamt auf Anfrage unserer Redaktion berichtete.

Auch Straßen müssen gesperrt werden, damit keine Autos in den evakuierten Bereich fahren.

Diese Straßen sind betroffen:

  • Die Pfalzstraße ab Kuhbach in Richtung Norden wird voll gesperrt.
  • Die Schulstraße wird zwischen den Kreisverkehren Kleiweg und Gedächtnisstraße voll gesperrt.
  • Die Straßen Zum Schacht Kuckuck, Grüner Weg, Heinestraße und die Wilhelm-Busch-Straße werden voll gesperrt.
  • Die Schiller-, Goethe- und Hermann-Löns-Straße werden, soweit sie im Evakuierungsradius liegen, teilweise gesperrt.

Die Busse der VKU werden entsprechend umgeleitet.

Ausweichquartier in der Mensa/ Lehrküche des TÜV Nord

Gefunden wurde die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei einer Luftbildauswertung wegen anstehender Bauarbeiten. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg führt die Entschärfung durch.

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Betroffene Bewohner sollten bereits am Donnerstag vom Ordnungsamt über die Situation informiert und gebeten werden, sich auf ein Verlassen der Wohnung am Montag vorzubereiten.

Für Menschen, die nicht wissen, wo sie während der Evakuierung unterkommen können, stellt die Stadt in der Mensa/Lehrküche des TÜV Nord (früher RAG Bildung) an der Schulstraße/Ecke Kleiweg ein Ausweichquartier zur Verfügung. Die Betreuung übernimmt das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Hilfe für Personen, die ihre Wohnung nicht selbstständig verlassen können

Personen, die ihre Wohnung nicht aus eigener Kraft verlassen können oder Hilfe benötigen, um zur Sammelstelle zu gelangen, werden gebeten sich bereits im Vorfeld, spätestens bis 12 Uhr am Montag, mit der Ordnungsbehörde in Verbindung zu setzen.

Die Mitarbeiter sind während der Dienstzeiten unter Tel. (02307) 96 53 64 und Tel. (02307) 96 52 55 erreichbar.

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Am Montag werden die Mitarbeiter ab 16 Uhr alle betroffenen Wohnungen und Häuser aufsuchen. Sollten sie noch jemanden dort antreffen, werden sie darum bitten, den Bereich zu verlassen.

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